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Die Agritur Bella di Bosco befindet sich in Smarano, einer kleinen
Gemeinde im Nonstal, auf der Hochebene der Predaia, einer der
schönsten Gegenden des Tales.
Smarano liegt fast 1000 m hoch auf einer sonnigen Ebene mit
herrlichem Ausblick auf die felsigen Bergspitzen der beeindruckenden
und weltberühmten Brenta-Dolomiten. Sie sind Teil des
Naturparks Adamello-Brenta (www.pnab.it),
wo es viele interessante Pflanzen- und Tierarten gibt, darunter den
Braunbären, der vor einigen Jahren wieder angesiedelt wurde.
In nordöstlicher Richtung von Smarano
befindet sich der Roen (2116 m hoch), der sich auf der
Nonstaler Seite sanft erhebt und auf der Etschtaler Seite abrupt
abfällt – ein Berg, der für alle Wanderer das Beste bietet: mit
sehr großer Mannigfaltigkeit. Er eignet sich für kurze Wanderungen,
aber auch für Tagesausflüge. Fast auf der Spitze des Roens liegen
zwei Almen mit weitläufigen Wiesen, auf denen im Sommer das Jungvieh
weidet. Und hin und wieder haben die Einheimischen und ihre Gäste
das Glück, in diesen Höhen einen Königsadler fliegen zu sehen.
Östlich von Smarano, zehn Minuten mit dem Auto entfernt, lockt die
Predaia, eine Gegend mit vielen Wiesen, reich an Blumen und
Insekten. Dieses Kleinod ist das Ergebnis einer extensiven
landwirtschaftlichen Nutzung mit wenig Wasser, weit abseits vom Ort.
Ein weiteres Schmuckstück des Nonstales ist San Romedio,
einer der eindrucksvollsten Wallfahrtsorte Europas. San
Romedio ist auf einem 70 m hohen Felskegel inmitten eines engen
Tales gelegen, nicht weit von Smarano entfernt, und besteht aus
mehreren übereinandergebauten kleinen Kirchen. Die Älteste stammt
aus dem 12. Jh. und beherbergt die Reliquien des Heiligen Romedius.
Der Legende nach wollte Romedius, der aus der österreichischen
Adelsfamilie der Thaur stammt, zu Bischof Vigilio nach Trient
reisen. Auf dem Weg dorthin tötete ein Bär sein Pferd. Dank seines
tiefen Glaubens gelang es Romedius, den Bären zu zähmen und auf ihm
nach Trient zu reiten.
Öffnungszeiten: von 9 bis 17 Uhr

Das Nonstal bietet nicht nur eine reizvolle Landschaft und eine
traumhafte Natur, sondern auch zahlreiche Burgen. Einige sind
Ruinen, andere werden noch von den Nachfahren ehemals mächtiger
Adelsfamilien bewohnt. Die größte und eindrucksvollste Burg „Castel
Thun“ (www.castelthun.com)
ist im Besitz der Provinz Trient.
Seit Mai ist die Burg komplett renoviert.
Sehenswert ist auch das Stadtzentrum unsere Provinzhauptstadt Trient
(Trento), der Dom des Hl.
Vigilius (duomo di San Vigilio), die Burg „Castello Buonconsiglio“,
der Palazzo delle Albere und das naturwissenschaftliche Museum
(Museo Tridentino di Scienze Naturali).
Auch die Stadt Rovereto ist einen Besuch wert. Ein besonderer
Anziehungspunkt ist hier das international bekannte MART, das Museum
für moderne und zeitgenössische Kunst von Trient und Bozen.
Nach einer etwa einstündigen Autofahrt erreicht man die Stadt
Bozen, wo man das Südtiroler Archäologiemuseum besuchen
kann. Dort ist der „Mann aus dem Eis“ zu bestaunen, besser bekannt
als „Ötzi“ aus dem Similaun (www.iceman.it).
Ötzi ist eine perfekt erhaltene Mumie, die 1991 unter einem
Gletscher nahe der Similaunhütte nahe dem Tisenjoch gefunden wurde.
Nach zahlreichen Untersuchungen hat man festgestellt, dass der „Mann
aus dem Eis“ vor 5000 Jahren lebte und durch eine Pfeilspitze starb.
Eine weitere interessante Südtiroler Stadt ist Meran, berühmt
durch die Therme und das mediterrane Klima. |